extreme Angst vor Kindesentführung etc.

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mona7

extreme Angst vor Kindesentführung etc.

Beitrag von mona7 » 15:06:2011 21:27

Hallo!

In ein paar Wochen soll meine Kleine (jetzt 21 Monate) für vier
Stunden täglich zur Tagesmutter.

Und ich habe solche Angst.... :shock: :oops: :cry:

Was, wenn sie unbemerkt wegläuft?
und jemand sie entführt?
Was, wenn sie auf die Straße läuft?
Was, wenn sie aus dem Fenster fällt?

Mein Kind ist das Gegenteil von ängstlich.
Sie fremdelt kein Stück, geht mit jedem mit, nimmt
von jedem Essen an. Und sie ist sooo niedlich und flirtet mit
jedem. Sie spricht andere Menschen von sich aus an.

Ich hab sooooo Angst, dass ihr etwas passiert, wenn ich
nicht bei ihr bin.
So oft höre ich etwas von tödlichen Unfällen, Missbrauch,
Entführung.
Ich habe keine Angst deswegen, wenn sie bei mir ist, weil
ich gut auf sie aufpasse.
Aber ich habe immer Angst, wenn sie ohne mich ist.
Auch bei meinem Mann oder meiner Freundin, die selbst
Kinder hat.

Mein Umfeld nimmt mich nicht ernst, ich kann mit niemandem
drüber reden :cry:

Ich glaub, ich würde mich umbringen, wenn ich mein Kind
vermissen müsste :cry:

Geht es nur mir so-oder auch anderen?
Wie geht ihr mit dieser Angst um?

Bitte um Hilfe, bin verzweifelt :cry:

Leuchtkäfer

Beitrag von Leuchtkäfer » 16:06:2011 10:34

Hallo Mona,

es ist ganz normal und natürlich, daß wir große ANgst um unsere Kinder haben. Die Frage ist aber, wie weit diese Angst Dein Leben und das Deines Kindes bestimmt. Erstmal ist es gut, daß Du sie trotzdem zur Tagesmutter bringst und daß Du über Deine Ängste redest.

Du weißt sicher vom Verstand her, daß Du Deine Tochter nicht vor allem Bösen der Welt bewahren kannst. Meist wird uns das eben erst bewußt, wenn wir Kinder haben. Da ist auf einmal ein Mensch, den wir so sehr lieben, also haben wir auch große Angst.

Wie ist es denn sonst bei Dir mit Ängsten? Hat das jetzt erst angefangen oder schon früher? Ist etwas passiert, was die Ängste ausgelöst hat?
Dann mußt Du DIch fragen, ob Du diese Ängste alleine in den Griff bekommst oder ein paar Gespräche mit einem Seelsorger/Psychotherapeuten führen magst.

Ich kann Dir hier nicht versichern, daß Deinem Kind nie etwas passieren wird, aber ich kann Dir versichern, daß Deine Ängste und Gedanken nicht dazu beitragen, DAß etwas passiert.

Grüße von Leuchtkäfer

mona7

...

Beitrag von mona7 » 16:06:2011 11:35

Hallo, Leutkäfer!

Danke für deine schnelle Antwort!

Ich habe schon Therapie gemacht wegen der posttraumatischen Belastungsstörung und andere, uralten Ängsten.
Es hat nicht geholfen.

Wir hatten eine schlimme Geburt, bei der meine Tochter fast
gestorben wäre. Nur der Zufall hat ihr Leben gerettet.
Später bin ich fast gestorben, weil Fehler beim KS gemacht wurden.
Plazentareste, künstlich herbeigeführter Wochenflusstau durch die Hebamme,
innerer Narbenriss, 4 Stunden OP und da wurde ein Blutgefäß versehentlich
durchgeschnitten.
Seither leide ich unter massiven Ängsten und Panikattacken, die sich auf mein Kind und mich selbst beziehen.

Mein Mann wäre in der SS fast gestorben, auch nur ein Zufall, dass
er noch lebt.

Ich weiß nicht, was ich tun soll.....meinst du, ich sollte es doch mal
mit Tabletten versuchen?

Leuchtkäfer

Beitrag von Leuchtkäfer » 16:06:2011 11:39

ERstmal fände ich es wichtig, daß Du DIr einen professionellen Gesprächsparter suchst. Hast Du noch Kontakt zu einem Psychiatr/Psychotherapeuten? Ruf den doch bitte an und schildere ihm, daß es Dir schlecht geht.

Ob Du dann Medikamente brauchst, kann ich Dir nicht sagen. Ich weiß nur, daß es chon einige gibt, die Frauen im Forum hier viel helfen.

Grüße von Leuchtkäfer

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