Anerkennung von fremden Menschen

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Reginald

Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Reginald » 02:01:2016 17:52

Hallo ihr,
heute haben mir Hausmitbewohner ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.
Wir haben ein ganz bezauberndes älteres Pärchen im Haus. Der Mann schon mit fahrbaren Untersatz und die Frau am Rollator.
Aber immer gut gelaunt und freundlich.
Heute, als ich die Kleine unten im Haus zugedeckt habe um mit den Hunden eine Runde zu gehen, haben wir uns wieder nett unterhalten und da hat der Mann gemeint das er mir anerkennung aussprechen muss dafür das ich mit Kleinkind und zwei Hunden zurecht komme.
Das empfand ich als sehr aufbauend und seine Späße finde ich auch immer wieder herzallerliebst!
Meist sind alte Leute so verbittert aber bei diesem älteren Paar denke ich mir immer wieder: "So möchte ich später auch mal zu den jungen Menschen sein!"

LG euch

Graureiherin
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Re: Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Graureiherin » 02:01:2016 22:03

Hallo Du,

solche Begegnungen tun so gut, und schön, dass Du sie wahrnehmen kannst. Schön, dass Du so ein freundliches altes Paar in Deiner Nähe hast. Und ganz ehrlich: ich bewundere auch immer noch die Menschen die mit Kind und Hund/Hunde einen Spaziergang machen. Mir hat mein Kind völlig gereicht.

herzlichst die Graureiherin
postpartale Zwangserkrankung 10/2012
Cipralex bis 2014
Rückschlag 2015, wieder Escitalopram bis 15mg
seit Mai 2016 Escitalopram 10 mg
seit Juni 2017 6 mg Escitalopram
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Pippilotta
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Re: Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Pippilotta » 02:01:2016 23:25

Witzig, immer wenn ich Mütter mit Hunden sehe, frage ich mich auch, wie die das noch zusätzlich auf die Reihe kriegen :-)
Tochter geboren 02/2013 --> PPD 03/2013 mit 40mg Citalopram; 8 Wochen psychiatrische Klinik
Citalopram ausgeschlichen ab 01/2014 und abgesetzt 04/2014
Beschwerdefrei und glücklich bis 10/2015
Schwangerschaftsdepression 10/2015
2. Tochter geboren 11/2015 --> PPD direkt nach Geburt mit 40mg citalopram; 5 Wochen psychiatrische Klinik
Seit April 20mg Citalopram

Astrid77
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Re: Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Astrid77 » 03:01:2016 19:20

Habe auch nen Hund und er - eigentlich sie - ist echt oft der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Aber wie bei allem sagt man sich dann, dass es das wert ist. Ich hatte eine Woche vor Geburtstermin den Hund zu Freunden gebracht, um ihn dann eine Woche nach der Geburt wieder abzuholen. Wegen der schlimmen Depression sind es dann 4 Wochen geworden, und ich dachte, ich schaffe das nicht wenn wir dann auch noch den Hund dabei haben. Aber als ich das erste mal dann Abends im dunkeln alleine Gassi gegangen bin, war das wirklich das erste mal, dass mir was Spaß gemacht hat und ich mich wohl gefühlt habe. Hunde geben einem halt auch was zurück <3.
Und mit den alten Menschen stimme ich voll zu: die sind oft so nett, denn ich denke mal, sie sind einfach neidlos glücklich wenn sie Babys sehen, plus wissen sie wirklich, welche Arbeit dahinter steckt.
----
1. Kind 1/2013 keine PPD

2. Kind 12/2014 PPD 1 Monat später

Sertralin, Cymbalta, Venlafaxin, Mirtazapin, Lyrica durchprobiert und wieder abgesetzt.
Momentan ohne Medikament - mal mehr und mal weniger stabil.

Reginald

Re: Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Reginald » 03:01:2016 19:24

Das ist ja interessant!
Ich persönlich behaupte ja das meine Hunde meine ersten Kinder waren!
Das so mit einzubinden empfand ich als überhaupt nicht schwierig, denn was die Hunde brauchen kenne ich ja bereits und kann es deswegen aus dem FF ausführen.
Lästig ist nur wenn mein Freund Abend wenn die Kleine im Bett ist nicht da ist und ich nicht mit den Hunden raus kann. Dann komme ich mir sehr schlecht vor weil sie schließlich auch mal raus müssen. Er kommt dann zwar irgendwann aber oft erst sehr spät.
Auch muss ich mir oft sowas anhören wie "Kommst du dir nicht ein wenig eklig vor? Deinem Kind soviele Keime von dem Viehzeug zu zumuten?" Oder "Nimm nur das Kind vom Fußboden, die Hunde werden es noch beiden!" Weil viele Leute eben nicht verstehen das du Hunde kein minderes Objekt sondern Familie für mich sind.
Das spüren sie!
Leider kann ich sie nur eben nicht mehr so viel auslasten wie vor der Ss aber auch das kommt wieder!

Ich bewundere dafür Mehrfachmamas wirklich seh! Vorallem mit Kindern mit kurzen Altersabständen.
Gerade im Moment kann ich mir nicht vorstellen das alles hier möglicherweise nochmal mitmachen zu müssen obwohl ich so in 5 Jahren schon gern ein Geschwisterchen für meine Tochter hätte.

Reginald

Re: Anerkennung von fremden Menschen

Beitrag von Reginald » 03:01:2016 19:25

Sorry für die Fehler.
Bin mit dem Handy am Schreiben.
Lg

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