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Hier können sich die Angehörigen der PPD/PPP-Betroffenen untereinander austauschen.

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Dobby

gelöscht

Beitrag von Dobby » 28:02:2010 23:58

gelöscht
Zuletzt geändert von Dobby am 02:05:2010 23:26, insgesamt 1-mal geändert.

Elisabeth11

Beitrag von Elisabeth11 » 05:03:2010 21:40

Liebe Dobby!

Ich hab mich bisher nicht "getraut", dir zu antworten, denn du wolltest wohl Erfahrungen von anderen Angehörigen - das kann ich dir nicht bieten - leider oder gottseidank, wie auch immer...

Aber ich stelle mir vor, dass dein Mann vielleicht unglaublich viel Energie benötigt, seinen Zwang auszuhalten. Welchen Zwang hat er denn genau? Ich stelle mir seine Aggression als eine Art Ersatzhandlung vor, etwas, bei dem er die Energie abbaut.

Dass dich das nervt, ist keine Frage. Und ich finde es toll, dass du dir Tipps holen möchtest. Da ich mich mit Zwang aber nicht so auskenne, hab ich mal auf amazon geschaut und das gefunden:

http://www.amazon.de/gp/product/3456846 ... Y7VCGASTV1

Vielleicht kennst du es ja eh schon.

Und eventuell könnte es ihm ja doch noch weiter helfen, zu seiner Thera zu gehen?

Lg E

nikky77

Beitrag von nikky77 » 06:03:2010 15:03

Liebe Dobby,

mein Exfreund war Depressiv und ich hatte auch meine psychischen Bescherden,,,wir haben und gegenseitig jegliche Kraft und Energie geraubt.....
Ich wollte so gerne mal ein Stück getragen werden,,,,aber es ging nicht,,,er hat sich wahrscheinlich auch dasselbe gewünscht,,,,,
Nach meinen Krankenhausaufenthalt haben wir uns getrennt es war für uns nicht der richtige Zeitpunkt,,,,(war eine der schwersten Entscheidungen)..
Tipps kann ich dir leider keine geben,,,nur schreib dir alles runter was dich ankotzt ,,,,wir sind da,,,,,
*lass dich mal drücken*

NIcki

Deria

Beitrag von Deria » 08:03:2010 17:32

Hallo Dobby,

es ist natürlich schwer. Du hast dich weiterentwickelt und gehst deinen Weg, weil du spürst, das dein Männe nicht die Hilfe für dich ist, die du dir wünschst. Aus der Not eine Tugend machen....das zeugt von ganz viel Stärke.
Was du so beschreibst, kenne ich von mir. Ich bin zwar nicht ein Zwängler, aber, ich habe schon gewisse Macken, die meine Beiden hier ziemlich belächeln, die mich aber viel Kraft kosten, weil ich sie keinerlei Rücksicht nehmen und das macht mich aggressiv.
Und da haue ich dann schon mal in der Abseite rum und es fliegen die Fetzen - das dauert ein paar Minuten und dann ist wieder gut.
Unberechenbar finde ich das.
Dein Mann verlagert seine Probleme ja nur, indem er dann eben etwas trinkt. So ein bisschen Therapie und ein bisschen Klinik und ein bisschen SHG - das kann auf Dauer nicht das Richtige sein.
Denn, ein bisschen schwanger ist frau ja auch nicht.
Im Grunde bräuchte er eine strukturierte Umgebung. Mit Terminen, die ihm helfen und unterstützen.
Meine Befürchtung geht dahin, das er doch zu einem Gewohnheitstrinker wird, der anfangen wird, die Familie zu tyrannisieren.
Ich weiß aus meiner Geschichte heraus, das es immer einen Auslöser gibt für: ich kann nicht mehr aufhören.
Sich seine Probleme "wegsaufen" geht auch nicht, die Biester schwimmen so gut und morgens der Kater...ich selber bin trocken seit 12 Jahren und der Übergang von "ich trinke als Ventil" und "ich trinke weil ich es brauche" sind oftmals fließend.

Ich kann dir nichts raten. Leider. Der Leidensdruck deines Mannes scheint nicht hoch genug zu sein, als das er von sich aus Hilfe in Anspruch nimmt.
Vielleicht solltest du nicht locker lassen und ihm die Pistole auf die Brust setzen. Manchmal hilft ein Warnschuss...

Lg
Deria

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