Trennung wegen Postpartaler Psychose?

Hier können sich die Angehörigen der PPD/PPP-Betroffenen untereinander austauschen.

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Anke
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Beitrag von Anke » 29:11:2010 17:42

Hallo Joja,

klasse, dass Du bei Deinem Sohn warst und es toll war!

Zum Thema Scheidung kann ich Dir etwas sagen bzw. raten:
nur wenn Ihr beide die Scheidung wollt, kann das Scheidungsverfahren beginnen. Ansonsten - wenn nur einer die Scheidung möchte - muss das Trennungsjahr eingehalten werden! Und bis dahin vergeht doch noch eine Menge Zeit.

Ich halte überhaupt nichts davon, zum jetzigen Zeitpunkt konkret an Scheidung zu denken, denn immerhin ist Deine Frau (und letztendlich auch Du) in einer Ausnahmesituation (Krankheit).
Und eine so wichtige Entscheidung sollte NICHT während der Krankheit getroffen werden!

Alles Gute!
Viele Grüße von Anke

"Die Zeit heilt alle Wunden..."

Joja

Beitrag von Joja » 29:11:2010 18:37

Das sehe ich ja auch so.
Aber meine Frau ist ja der Meinung, sie ist nicht krank.

Mein Schwiegervater sagt, zwar, er versuche sie von großen Entscheidungen abzuhalten. Aber so effektiv scheint das nicht zu sein, wenn sie trotzdem Kontakt zu einer Anwältin hat. Außerdem "stalkt" sie unseren Vermieter, weil sie unbedingt aus dem Mietvertrag raus will.

Habe dem Vermieter jetzt gesagt, dass wir sie gern rausnehmen können, wenn ihr Glück davon abhängt. De facto ändert sich ja nichts. Die Miete und nebenkosten zahle ohnehin ich. Und mehr interessiert den Vermieter ja letztlich nicht.

Ich warte jetzt einfach ab, was passiert...

Joja

Beitrag von Joja » 03:12:2010 11:36

Hallo!

Meine Frau hat mir gestern geschrieben, dass sie aus der Klinik entlassen wurde. Jetzt weiß ich gar nichts mehr.
Ich habe eben versucht, ihren Arzt ans Telefon bekommen, aber seine Vorzimmerdame sagte, sie habe die Anweisung, mir zu sagen, dass er nicht mit mir telefonieren darf.

Hm...

Ich war übrigens am Dienstag bei einem Therapeuten, um mit ihm darüber zu sprechen und mir Ratschläge zu holen. Er sagte, ich habe alles richtig gemacht und dass das noch lange dauern würde. Alles, was ich ihm geschildert habe, passe genau ins Krankheitsbild, sagt er.

Aber wieso wird sie dann aus der Klinik entlassen, frage ich mich?

Ihr "alte" Ärztin vermutet, dass es auf eigenen Wunsch geschehen sein muss.
Na prima, jetzt ist sie vom einzigen Ort weg, an dem ihr geholfen werden kann...

Tamani

Beitrag von Tamani » 03:12:2010 14:34

Hallo Joja!

Das sind ja keine guten Neuigkeiten.
Ich glaube auch, daß sie nur auf eigenen Wunsch aus der Klinik entlassen worden sein kann, denn so wie sie sich verhält, ist sie sicher noch nicht gesund. So schlimm sich das jetzt auch anhört, aber Du kannst nur darauf hoffen, daß sich ihr Zustand zu Hause wieder soweit verschlimmert, daß Deine Schwiegereltern sie wieder in die Klinik bringen oder sie im schlimmsten Fall zwangseingewiesen wird und daß sie dann irgendwann realisiert, daß sie wirklich krank ist und sich helfen läßt.
Solange keine Kriterien für eine Zwangseinweisung(z.b. Eigen- oder Fremdgefährdung) vorliegen, können die Ärzte sie nicht zwingen, in der Klinik zu bleiben.
Fehlende Krankheitseinsicht ist leider ein sehr häufiges Symptom dieser Krankheit und ich kenne das leider nur zu gut aus eigener Erfahrung.
Vielleicht muß es bei manchen Menschen erst ganz dicke kommen, bis sie Hilfe von Anderen annehmen können :)

Nimmt sie denn wenigstens ihre Medikamente weiter oder hat sie die inzwischen auch ganz abgesetzt? Aber Du schriebst ja mal, daß sie die sowieso nicht in der von den Ärzten empfohlenen Dosis genommen hat...

Daß Du bei dem Therapeuten warst finde ich sehr gut, Du brauchst einfach für Dich einen Ausgleich und jemanden zum Reden darüber wie es DIR geht, und nicht immer nur Deiner Frau, denn Du leidest auch ganz massiv unter ihrer Krankheit. Deshalb versuche bei dem Therapeuten nicht nur über Deine Frau, sondern auch über Dich zu sprechen; das ist Deine Zeit und die ist wichtig für Dich.

LG

Tamani

Joja

Beitrag von Joja » 03:12:2010 16:34

Hi Tamani!

Ich gehe davon aus, dass sie ihre Medis nimmt. Nach eigener Aussage war sie ja nur in der Klinik, um sich zu entspannen und um medikamentös eingestellt zu werden.
Ihr Plan war, nach der Klinik noch ambulant hinzugehen. Aber wie ich sie kenne, wird sie das vielleicht anfangs noch tun, danach aber nicht mehr.

Beim Therapeuten habe ich festgestellt, dass es echt schwierig ist, über mich zu sprechen. Und noch schwieriger ist es, einem neutralen Fachmann in 50 Minuten die ganze Geschichte zu erzählen mit all ihren Kleinigkeiten, die im Nachhinein so schlüssig erscheinen.

Bin mal gespannt, wann ich Post von ihrer Scheidungsanwältin bekomme und was drin steht.

Viele Grüße!

Joja

Beitrag von Joja » 06:12:2010 15:43

Jetzt lässt meine Frau ihren Nachnamen ändern.
Doppelname. Sie HASST Doppelnamen. Und meinen behält sie nur, weil unser Sohn so heißt, sagt sie.

Und diese Terminfeilscherei, wenn ich mal meinen Sohn sehen will...ich kann nicht mehr. Am zweiten Weihnachtsfeiertag darf ich ihn von 15h bis 17h sehen (weil da seine Wachphase sei).

Langsam kann ich nicht mehr.

Ich glaube, sie macht ihn kranker als er wirklich ist. Klar, seine Niere ist nicht in Ordnung, das weiß ich auch.

Aber immer, wenn ich auch nur andeute, den Kleinen mal über einen längeren Zeitraum in meiner Nähe haben zu wollen, ist er plötzlich total krank. beim letzten Mal sei er so krank gewesen, dass man nichtmal mit ihm vor die Tür gehen könne.
Ihr Vater (der Arzt) konnte mir das so nicht bestätigen.

Ich habe wirklich sehr starke Nerven, aber jetzt kann ich nicht mehr.
Ich war schonmal so weit und bin es jetzt wieder, einfach zu sagen "Scheidung ist die beste Lösung!"
Dann wird es mit Sicherheit noch einen üblen Streit um unseren Sohn geben, denn eines garantiere ich: in DIESER "Familie" bleibt mein Sohn nicht.

Ich kann nicht mehr!
Ich will nicht mehr!
Ich will mein altes Leben zurück!
Ich will UNSER altes Leben zurück!

Ist das denn zuviel verlangt???

Astrid

Beitrag von Astrid » 06:12:2010 17:51

Hallo Joja,

lese mit Entsetzen die weitere Entwicklung Eurer Geschichte. Es tut mir so leid. - Wie kann es bloss soweit kommen??? - Ich weiss mir auch keinen Rat. Vor allem verstehe ich ihre Eltern nicht... .
Versteht sie denn nicht, dass Du deinen Sohn auch sehen möchtest? Ich wollte meinem Mann unseren Sohn nie wegnehmen. Ich wollte Beide los sein (auch nicht schöner, ich weiss :( ). Leider stehst Du unter sehr grossem Druck. Hast du deine Familie oder Freunde an der Seite, die dich auffangen?? Wir hier sind für dich da, leider ohne konkrete Hilfestellung. Denke auch deine Frau muss ganz unten ankommen, um einzusehen, dass sie krank ist, oder ihre Eltern müssen durch ihr Verhalten endlich zur Einsicht kommen. Aber wie lange dauert das, und wie lange kannst du das aushalten?? Vielleicht holst du dir alte Fotos und Briefe hervor, um dich zu erinnern für was du kämpfst. Gib ihr nicht nach. Zeige ihr, dass die Trennung nicht von Dir ausgeht. Dass Du sie und euer Kind liebst. Dass Du mit ihr eine Familie sein willst. dass Du dir Sorgen um sie und den Gesundheitszustand deines Sohnes machst... . Mehr weiss ich auch nicht. Es ist zum verzweifeln, aber gib bitte noch nicht auf. Denk an deinen Sohn und an die Frau, die sie vorher war... bitte!!!

Ganz liebe Grüße von Astrid

Joja

Beitrag von Joja » 06:12:2010 18:01

Ich habe ihr erst heute wieder geschrieben, dass ich für unsere Familie kämpfe, für uns und unseren Sohn.
Daraufhin schrieb sie nur, ich solle nicht den Märtyrer spielen.

Das Attest, das sie mir angekündigt hatte, auf dem stehen würde, dass sie gesund sei, will sie mir jetzt plötzlich doch nicht mehr zukommen lassen. Aber sie sei noch bis Weihnachten "erholungsmäßig" krankgeschrieben.

Ich wusste nicht mehr weiter, da habe ich eben noch mal mit der alten Ärztin gesprochen. Sie sagte richtigerweise: "Wenn sie doch gesund ist, warum hat sie dann eine Krankschreibung?".

Kurzum: meine Frau lügt sich in die Tasche. Behauptet auch, die Ärzte hätten zu ihr gesagt, dass wir nicht zusammen passen. Komisch nur, dass ich mit ihren Behandlern kein einziges Mal sprechen konnte, weil sie den Kontakt zu mir verboten bekommen haben.

Langsam wird es echt schlimm...und auf Deine Frage, wie lange ich das noch aushalten kann: NICHT MEHR LANGE!!!

Tamani

Beitrag von Tamani » 06:12:2010 19:44

Lieber Joja!

Es tut mir schrecklich leid, daß sich das bei Euch immer weiter in Richtung Scheidung entwickelt. Das muß wirklich schrecklich für Dich sein, jetzt alle Felle davonschwimmen zu sehen. Ich weiß auch wirklich nicht mehr, was Du noch tun könntest, um Deine Frau zu "erreichen", denn sie lebt ja immer noch in ihrer eigenen Welt, in der für Dich anscheinend kein Platz ist. Ich hoffe wirklich für Euch, daß sie vor Ablauf des Trennungsjahres( und da ist ja zum Glück noch ein Weilchen Zeit) zu sich selbst zurückfindet und endlich akzeptiert, daß sie krank ist/war.

Daß es vielleicht auch einen Sorgerechtstreit um Euren Sohn geben wird, finde ich sehr traurig, aber wenn deine Frau weiterhin versucht, Dir den Kontakt zu Deinem Sohn zu erschweren, dann bleibt Dir wahrscheinlich nichts anderes übrig, als Deinerseits auch einen Anwalt einzuschalten, damit Deine Rechte verteidigt werden und Du Deinen Sohn nicht auch noch verlierst.
Ich kann gut verstehen, daß Du langsam resignierst, Joja, aber gib noch nicht auf, kämpfe weiter, für die Frau, die Du liebst, die aber im Moment nicht sie selbst ist und für Euren Sohn, der Euch BEIDE braucht.
Laß es nicht zu, daß diese schreckliche Krankheit Euer Leben zerstört.
Das Lügengebäude Deiner Frau kann sie nicht ewig aufrechterhalten, es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie das zu Fall bringen wird.
Ich kann dir nur immer wieder ganz viel Kraft zum Durchhalten wünschen und Du mußt Dir bitte immer wieder sagen, daß diese Person, die Dich im Moment ständig verletzt und die Dir so kalt und aggressiv gegenüber ist, nicht wirklich Deine Frau ist, sondern die Krankheit, die Deine Frau völlig beherrscht und die sie Dinge tun und sagen läßt, die ihr wahrscheinlich später leid tun werden.
Bestehe unbedingt weiter darauf, Deinen Sohn öfter zu sehen, versuche vielleicht Deinen Schwiegervater da etwas vermitteln zu lassen, aber das ist wahrscheinlich auch leichter gesagt als getan.

Und tue weiterhin etwas für Dich, damit Du nicht zusammenbrichst, denn Dein Sohn braucht Dich als gesunden Elternteil.

Ganz viel Kraft für Dich

LG

Tamani

Joja

Beitrag von Joja » 11:12:2010 16:15

Unser Vermieter lässt meine Frau nicht aus dem Mietvertrag. Ich weiß nicht, ob er es tut, weil er weiß, was Sache ist oder ob er sich einfach absichern will. Sein Anwalt hat ihm offenbar davon abgeraten.
Jetzt plant meine Frau aber offenbar, das über ihren Anwalt regeln zu lassen.
Ich bin langsam mit den Nerven am Ende.

Wenn ich Post von ihrem Anwalt wegen Scheidung, Mietvertrag, etc. bekomme, dann werde ich diesem Anwalt mit der gebotenen Verschwiegenheit zu verstehen geben, dass meine Frau gerade nicht sie selbst ist, es zum jetzigen Zeitpunkt unverantwortlich wäre, solche Entscheidungen zu treffen, die im schlimmsten Fall in einem Rechtsstreit enden.

Das Problem ist nur, dass meine Frau ja mündig ist. Und Anwälte auch nur Geld verdienen wollen. In dem Moment, in dem ich dem Anwalt irgendwas erzähle, herrscht ohnehin Krieg zwischen meiner Frau und mir.

Ich bin inzwischen soweit, dass ich mir wünsche, sie käme wirklich nicht zurück. Sie ist so bösartig und ich möchte nicht wissen, was sie wem über mich erzählt hat, wenn ihr Behandler angeblich sagen, dass wir nicht zusammenpassen (wie auch immer die das wissen wollen, denn mit MIR haben sie ja nicht gesprochen). Wenn da nicht unser Kleiner wäre. Der arme Kerl hängt voll dazwischen.

Ich habe einen Heidenrespekt vor jedem, der mal in der gleichen Situation war wie ich und durchgehalten hat. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir die Kräfte schwinden.

Astrid

Beitrag von Astrid » 13:12:2010 10:01

Hallo Joja,

lass das nicht zu nah an Dich herankommen, ich weiss es ist nicht einfach, aber die "formalen" Dinge, sind noch lange nicht in trockenen Tüchern. Du hast mit ihrer Mietvetragsache nichts zu tun, lass sie da den Ärger alleine tragen. Sie will es ja so. Du bist da nicht die Gegenpartei.

Bis jetzt hast Du noch keine Schreiben vom Anwalt erhalten, oder??? Also mach dich deswegen noch nicht verrückt. Wenn es soweit ist, kannst du es immer noch :? .

Und die Aussage, dass ihre Ärzte gesagt haben, dass ihr angeblich nicht zusammen passt, hast Du doch nur aus Ihrem Mund gehört, oder?? Oder hat ein Arzt so etwas zu dir gesagt. Ich kann es mir nicht vorstellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Arzt dass so zu ihr gesagt hat. Aber es ist so bei ihr angekommen, und sie versucht dir weh zu tun.

Dennke daran, dass ist ein Teil ihrer Krankheit. Dieses böse, agressive, verletzende Verhalten ist ein Teil davon, aber wie gesagt, sie scheint nicht mehr so tief drinzustecken, wenn sie so reagieren und empfinden kann. Es ist kein Trost für Dich, ich weiss. Halt den Kopf hoch und lass Dich von dem Gequassel nicht fertig machen.

Und was andere Leute über dich denken, falls sie etwas erzählt hat, kann dir doch egal sein. Du weisst, das es nicht so ist. Und die Menschen, denen du etwas bedeutest, wissen es auch. Auf die anderen kann man verzichten!!

Grüße und Kraft von Astrid

Joja

Beitrag von Joja » 13:12:2010 10:29

Ja, ich bin nicht die Gegenpartei, das stimmt. Da ich aber versuche, unser Haus zu halten, damit wir - wenn sie wieder irgendwann zurückkommen sollte - nicht in einer 50qm Wohnung sitzen mit Hunden und Kind.
Wenn sie sich's also mit dem Vermieter verscherzt...

Dass wir nicht zusammenpassen, habe ich nur von ihr gehört. Von ihren Ärzten nicht. Die sprechen ja nicht mit mir. Die sagen mir noch nichtmal was, was nicht unter die Schweigepflicht fällt. Die einzige, die mit mir spricht, aber natürlich nicht den aktuellen Stand kennt, ist die "alte" Ärztin (die damals die Unterbringung veranlasst hat). Mit ihr telefoniere ich noch regelmäßig und diese Gespräche machen mir wieder etwas Mut.

Astrid

Beitrag von Astrid » 13:12:2010 12:32

Joja,

es bleibt dir im Moment nichts anderes übrig, als es so hinzunehmen. Du kannst nichts daran ändern. Halte den Kontakt zu deinen Schwiegereltern und vor allem zu deinem Sohn, das ist wichtig.

Ist das Haus nicht auf euer beider Namen gemietet? Du hast deinem Vermieter die Situation ja bereits erklärt, mache dir nicht zu viele Sorgen.

Und man kann auch auf 50 qm glücklich sein, wenn wieder alles gut ist, oder?? Das ist so leicht zu beheben im Vergleich... .

Alles Gute und Sonne für die Seele von Astrid

Joja

Beitrag von Joja » 13:12:2010 13:37

Der Mietvertrag läuft auf uns beide. Der ist beidseitig in den ersten drei Jahren nicht kündbar. Hatten wir vereinbart und das ist ja eigentlich auch toll.

Tragischerweise hatte meine Frau vor etwa einem Jahr noch totale Sorgen, dass unser Vermieter uns nach drei Jahren rauswerfen könnte...

Kontakt zu meinen Schwiegereltern kann ich leider nicht halten. Wann immer ich meinen Schwiegervater anrufe oder ihm eine Mail schreibe, bekomme ich keine Antwort von IHM, sondern von meiner Frau. Der hat keinen Bock auf diese Geschichte. Er sagt, seine Tochter ist gesund, feddich.

Ihre Mutter braucht ja selbst einen Therapeuten. Sie ist genau wie meine Frau. Da ist also auch kein Kontakt möglich.

Und inzwischen ist es so, dass immer, wenn ich meinen Besuch ankündige, um meinen Sohn zu besuchen, meine Frau keine Zeit hat, weil sie mit dem Kleinen Verwandtschaft besucht (war an diesem Wochenende so. Dummerweise hat diese Verwandtschaft z.Zt. keine Lust auf meine Frau wegen ihres Verhaltens, habe lange mit ihm gesprochen) oder der Kleine ist plötzlich wieder krank.

Und wenn ich dann sage, dass sie mir gar nicht die Möglichkeit gibt, meinen Sohn zu sehen, dann sagt sie, ich soll halt unter der Woche kommen. Der Kleine ist immer von 15-17 Uhr wach.

Was für ein Blödsinn! Der Kleine ist inzwischen ein halbes Jahr alt. Sie kann mir nicht erzählen, dass er nur 2 Stunden am Tag wach ist. Momentan geht das glaube ich auch ein bißchen in Richtung Münchhausen-Syndrom.

Am Mittwoch habe ich wieder einen Termin bei MEINEM Therapauten, mal sehen, was der mir sagt.
Ich denke, das wird alles in einem sehr schmutzigen Sorgerechtsstreit enden. Und ich denke, diese juristische Seite ist die einzige, die bei meinem Schwiegervater zieht. Wenn ich's drauf anlegen würde, würden die ziemlich dumm gucken...

Joja

Beitrag von Joja » 18:12:2010 15:27

Heute habe ich drei Schreiben von der Anwältin meiner Frau bekommen.

1. Sie will meine Einkommensverhältnisse wissen wegen Unterhalt.
2. Sie gesteht mir an drei Wochenenden im Monat je 2 Stunden "Umgangsrecht" zu. Aber wir haben doch das gemeinsame Sorgerecht. Wie kommt sie dazu, von UMGANGSrecht zu sprechen.
3. Außerdem will sie meine Zustimmung, dass sie aus dem Mietvertrag heraus will.

Ich werde jetzt dem Rat meines Therapeuten folgen und die Anwältin über ihre Erkrankung aufklären.

Ich glaube, es hackt!

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