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Vintage80
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Beitrag von Vintage80 » 26:01:2017 12:40

Hallo Zusammen,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich bei Euch richtig bin. …die Beschreibungen einiger von euch klangen nur so, wie es sich bei mir auch anfühlt. Ich bin wirklich sehr verzweifelt, weil ich mich morgen entscheiden muss, ob ich das Kind in mir bekomme oder nicht...

Ich neige leider schon sehr lange immer wieder zur Depression, war über den Jahreswechsel 2007/2008 in einer psychosomatischen Klinik auf eigenen Wunsch, weil ich ein wenig aufräumen musste bei mir. Was ich dort gelernt habe, ist die wunderbare Fähigkeit, mit mir selbst sein zu können. Ich bin einer dieser typischen Menschen, die nach außen immer fröhlich und energiespendend ist, weil ich daran glauben und eine Depression oder melancholische Gedanken auch nicht gerne zulassen möchte… leider bin ich aber immer nie fertig mit mir und meinen Planungen und Illusionen vom Leben und falle permanent in Sinnkrisen.

Letztes Jahr im Mai habe ich mich nicht nur getrennt, sondern auch meine Hochzeit im Juli abgesagt. Seit fünf Monaten habe ich einen neuen Freund und, weil ich mich verrechnet habe, bin ich nun in der 9. Woche (nach 40-Wochen-Rechnung) schwanger. Mir ging es aufgrund der Freiheit, die ich mir im letzten Jahr wieder erkämpft habe, eigentlich recht gut. Kurz vor dem Schwangerschaftstest fiel ich aber schon wieder in Stimmungsschwankung, weil jetzt, wo meine Wohnung fertig war, der Ruf des Lebens wieder laut wurde, ich von Auswandern und Jobwechseln träumte und dennoch weiß, dass mich die Rollen der Gesellschaft immer wieder binden, einmal mutig zu sein und etwas ganz anderes zu machen. Seit dem Testergebnis bin ich in einer Depression, wie ich sie schon lange nicht mehr - oder etwa vor der psychosomatischen Klinik hatte. Seit dem 29.12. weiß ich, dass ich schwanger bin und seitdem ist nicht nur meine Welt stehen geblieben, ich kann mich einfach nicht freuen. Ich empfinde eine solche Perspektivlosigkeit und weine permanent. Gestern war ich bei einer Psychologin, die mir erklärte, dass jetzt eine medikamentöse Behandlung leider nichts bringt, weil sie erst in zwei Wochen anschlägt. Andererseits wäre es natürlich schlecht, über ein solch lebensveränderndes Ereignis zu entscheiden, wenn man mitten in dieser heftigen Depression ist. Dazu kommt, dass ich bisher keine Partnerschaft mehr als 2,5 Jahre durchgehalten habe und danach wieder flüchte aus dieser Enge. Die Psychologin sagt, dass das etwas ist, was ich mit und ohne Kind bearbeiten sollte, wenn ich eine langlebigere Partnerschaft irgendwann anstrebe. Aber sie sagt auch, dass das Kind diesen Drang nach Flucht nicht zwangsläufig stillen wird. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es weiter gehen soll…kriegt man ein Kind, wenn man weiß, dass man irgendwann wahrscheinlich allein erziehend ist? Der Gedanke an dieses Gefängnis, nicht mehr einfach gehen zu können, wenn es mir zu eng wird, macht mich schier wahnsinnig und ich kann das auch keinem erklären. Meine Mutter tut sich mit dem Thema Depression sehr schwer und glaubt daran nicht so richtig. Vermutlich, weil sie einfach meine Mutter ist und das bei ihrer Tochter nicht erleben will. Ich habe heute noch einen ganzen Tag zum nachdenken und am Freitag bin ich bei meiner Frauenärztin und dann muss ich eine Entscheidung treffen, ob ich überhaupt ein Kind möchte. Das Herz des Kindes schlägt bereits....ich hatte wirklich gehofft, das Schicksal nimmt mir die Entscheidung ab. Tut es aber nicht.Bin ich bereit, mein eigenes Kind zu begraben, bereit, in meinem Leben Platz zu machen, das ich mir gerade so erkämpft habe? Für ein anderes Leben, für das ich gerade nichts empfinde? Nur mein Verstand entscheidet sich dafür, weil ich schon 36 Jahre bin, einen guten Job habe und einen Partner, den ich zwar noch nicht genug kenne und bei dem ich auch nicht weiß, ob er derjenige für immer ist, aber der dahinter stehen würde. Er sagt aber auch, dass er sich in mich verliebt hat und dass er nicht möchte, dass es mir so geht. Und dass er dem Kind eine faire Chance auf Familie geben möchte. Und die hat es nicht, wenn ich nicht weiß, wie ich zur Partnerschaft stehe. Ein enger Freund wiederum sagt, ich sollte die Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht vom Partner abhängig machen, wenn ich es selbst will und dafür sorgen kann. Die Voraussetzungen sind sicher alle gut. Das Gefühl bleibt aus und es erdrückt mich. Ich bin antriebslos, freue mich über und auf nichts mehr. Gesterns Abend feierte mein Schwager seinen Geburtstag und ich bin nicht hin, habe Übelkeit vorgetäuscht, weil ich nicht mehr kann…in der Gesellschaft. Ich weiß gar nicht, wie ich meinen Job gerade erledige. Unsere Familien stehen bei jeder Entscheidung hinter mir und dennoch weiß ich, dass sie sich so sehr freuen würden. Und immer, wenn ich gerade entscheide, dass ich es wegmachen lasse, drifte ich mit meinen Gedanken wieder von mir zu den anderen…und zur verpassten Chance, die ich vielleicht bereuen würde. Ich habe Angst, dass die Ungewissheit über das Leben mit Kind so dominiert, dass ich die ganze Schwangerschaft über so negativ bin und in dieser Spirale hänge…trotz Medikamente, falls ich welche bekäme…und dann kommt es und ich kann es nicht lieben. Oder ich sitze da und heule noch mehr und denke, dass ich es mir so nicht vorgestellt habe. Ich brauche Freiheit und Unabhängigkeit. Gerade sehe ich ein Job-Angebot im Ausland, auf das ich mich so gerne bewerben würde…ich habe Angst…läuft mir das Leben oder der Traum vom Leben weg oder die Möglichkeit der eigenen Familie?

Entschuldigung, dass ich es nicht kürzer fassen konnte... Diese Negativspirale lässt nur ganz selten positive Gedanken zu. Früher sprach ich immer davon einmal Kinder zu bekommen. Jetzt fühlt sich alles nur noch leer an. Wenn ich mal positive Gedanken habe, mir vorstelle, wie mein Kind morgens ins Bett gesprungen kommt und "Mama, aufwachen" ruft, kann ich es mir für ein paar Momente vorstellen. Und dann überrollt mich diese nagende Angst davor, mich und mein Leben zu verlieren. Und vielleicht kann ich es auch nicht fühlen, weil ich mich selbst nicht fühle und oder genug liebe. Dazu kommen die körperlichen Veränderungen und die Übelkeit...das zieht mich alles noch mehr runter. Ich hasse meinen Körper gerade, die Schmerzen in der Brust, die immer größer wird. Ich habe immer Wert auf ästhetisches Aussehen gelegt...ich fühle mich so hässlich. Das war auch etwas, was ich in der Klinik behandelt habe, weil ich mich immer viel dicker sehe, als die Umwelt...ich habe eine ganz normale 36er-Größe und dennoch ein völlig verzerrtes Bild von mir. Jetzt habe ich mittlerweile eine Nummer größer und ich weiß wie zweitrangig das ist. Entschuldigt bitte diese Oberflächlichkeit, so ist es nicht gemeint. Ich muss gar nicht viel dafür tun, dass es mich einfach noch zusätzlich runter zieht.

Ich danke Euch bereits jetzt für eure Meinungen.

engelchen2012
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von engelchen2012 » 29:01:2017 20:51

Hallo vintage!

Die allererste frage: wie hast du dich entschieden?

Es ist für mich unglaublich schwer, dir einen rat zu geben, im endeffekt musst bzw musstest du es für dich selbst entscheiden. Ich kann dir nur sagen: überleg dir, ob du nicht doch medikamente nehmen möchtest. Auch oder gerade dann, falls du dich für das kind entschieden hast. Ich habe während der zweiten schwangerschaft sertralin genommen, ein AD, das man in schwangerschaft und stillzeit super nehmen kann. Der antrieb kam wieder, das weinerliche verging und erst da konnte ich erkennen, was ich tatsächlich fühle. Zuvor hatte ich nämlich auch sehr große zweifel, ob ich das baby überhaupt will oder nicht.

Lass einfach von dir hören und fühl dich gedrückt!!

Lg, engelchen
seit 25.12.2013 kein mirtazapin mehr!!
seit 16.02.2014 nur noch 100mg sertralin
Und seit Mitte April 2014 nur noch 50mg sertralin
Seit 12.06. ohne AD!

aktuell wieder schwanger, ET 03.04.2015 ;o)
Beginn 50mg sertralin am 14.08.2014, aktuell 100mg

Geburt 2. tochter am 13.03.15, weiterhin 100mg sertralin
Seit 11.03.2016 75mg sertralin
Seit 15.07.2016 50mg sertralin
Seit 08.10.2017 25mg sertralin

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Marika
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Marika » 30:01:2017 9:34

Hallo,

es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht. Dir hier einen Rat zu geben steht mir nicht zu, aber eines würde ich - egal wie du dich entscheidest: Mit einem Arzt über eine Medikamentöse Therapie sprechen. Gerade auch wenn du das Baby behaltest ist es wichtig dass es dir gut geht und du stabil bist. AD´s in der Schwangerschaft sind absolut möglich.

Ich hoffe sehr, du findest für dich die richtige Entscheidung.
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Vintage80
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Vintage80 » 02:02:2017 11:18

Hallo...

was soll ich sagen...vor zwei Tagen war ich bei der Gynäkologin, die auch Abbrüche durchführt. Es ging erst einmal nur um das Vorgespräch und die Ultraschalluntersuchung. Während ich mich auf den Stuhl setzte, fragte sie mich, wann ich bei der Beratungsstelle war und ich sagte gedankenverloren, dass ich das nicht mehr wüsste und ich wäre zweimal da gewesen. Und dann meinte sie "oh, schwere Entscheidung?" und dann musste ich schon wieder weinen. Ich fragte, ob man den Körper jetzt schon erkennen kann und sie sagte, ja, die Geräte heutzutage wären ja auch sehr fortschrittlich. Sie untersuchte mich und ich weinte vor mich hin. Als ich mich dann anzog und mit ihr kurz über meine Verzweiflung und Zerrissenheit sprach, fragte ich dann nochmal, ob man den Körper schon sehen könnte und sie erklärte mir, dass der Bildschirm extra weg gedreht wird, damit die Patientin nicht noch mehr damit konfrontiert wird. Dann fragte sie mich, ob ich es gerne sehen würde und ich bejahte. Vielleicht war das ein Fehler, und vielleicht habe ich auch instinktiv gedacht, wenn ich es sehe, entwickele ich vielleicht irgend ein Gefühl, das mich meine Entscheidung nochmal überdenken lässt.

Ich sah es...den Kopf, die Hand am Kopf, die Beinchen...und plötzlich - die Ärztin hielt ganz still - bewegte es sich von ganz alleine hin und her und ich glaube, die Beine streckten sich auch mal kurz...es war ein unwirklicher und spannender Moment. Ich hörte kurz auf zu weinen und fragte ganz viel, wo was ist und schaute gespannt. Dann zog ich mich wieder an und saß wieder mit der Ärztin zusammen und war nun endgültig völlig fertig. Sie gab mir nun alles mit, was ich benötige für nächste Woche. Montag müsste ich hin und diese Tablette 24 Stunden vorher nehmen, weil es schon so weit fortgeschritten ist und bei der ersten Schwangerschaft alles noch so eng ist. Und die Tablette soll wohl alles weicher machen. Dienstag morgen muss ich dann hin, damit es weg gemacht wird. Sie sagte sehr nüchtern, dass es in 10 Minuten vorbei wäre. Versteht das nicht falsch: die Ärztin war toll, sprach mit mir, fühlte mit mir. Aber dieses "in 10 Minuten ist es vorbei" auf meine Frage, wie lange es dauern würde, wirkte so...wie wenn ich mir ein Muttermal wegmachen lasse. Ich denke, sie muss es auch so nüchtern betrachten.

Danach war ich so aufgelöst, dass ich in die psychiatrische Klinik bei uns fuhr und die Psychologin vom letzten Mal aufsuchte und sie um ein Notfallmedikamet bat. Ich kenne Lorazepam noch von früher und ich brauchte irgend etwas, was mich aus dieser unfassbaren Trauerschleife rausholte. Ich konnte nicht mehr mit dem Weinen aufhören. Die Psychologin tat dies widerwillig, sie meinte, sie hielte mehr von einer längerfristigen AD-Therapie und wiederholte erneut, dass es sehr schwer ist, in diesem Zustand eine solch lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Sie meinte, so, wie ich jetzt beisammen wäre, bräuchte ich eigentlich einen stationären Aufenthalt. Mein Freund kam auch dorthin, so lange ich in der Klinik auf das von ihr aufgetragene Medikament (Tavor) wartete.

Zuhause sprach ich mit ihm über die Ereignisse der letzten Stunden, hörte aufgrund der Tablette langsam auf zu weinen und war gefasster. Er musste dann zum Sport und ich irrte wie ein Stück Falschgeld durch meine Wohnung. Meine Wohnung...ich hatte mir vor einem halben Jahr alles so schön geschaffen. Ich wollte gar nicht so schnell wieder eine Beziehung, wir sind jetzt erst fünf Monate zusammen. Ich schrieb meiner Mutter ob sie kommen könnte und sie war sofort da. Sie ist wie eine beste Freundin im Moment für mich. Ich erzählte ihr von dem "Fehler" den ich heute gemacht habe, weil ich mir das Bild anschaute und dann zeigte ich es meiner Mutter. Die, die bisher immer neutral war und mir zu verstehen gab, dass sie hinter jeder Entscheidung steht, bekam nun Tränen in den Augen, weil das Kind so gut zu sehen ist auf dem US-Bild. Wie ich ihr von dem Vorgang mit der Tablette erzählte, fing sie das erste mal mit Sätzen an wie...willst du das wirklich jetzt so machen...und tatsächlich traf sie mein Moralzentrum bis aufs Äußerste. Ich schätze, genau das war mein Problem. Vom Gefühl her will ich es nicht. Ich beneide gerade alle, die ihr Leben unbeschwert ohne Kind genießen können und frage mich, ob ich überhaupt jemals Kinder wollte. Lasse ich es wegmachen, werde ich alle beneiden, die bereits ein Kind haben. Ich habe schon drei Monate geschafft. Die Beschwerden sind weg wie Übelkeit und so. Aber es sind 3 Monate von mindestens 18 Jahren...
Wie dem auch sei, ich sagte meiner Mutter, dass ich mir nicht sicher war mit meinem Freund und ich merkte plötzlich, dass das mein zweites Hauptthema war - neben meinem Freiheitsdrang. Ich weiß nicht, ob ich ihn genug liebe dafür. Nach 5 Monaten geht die Leichtigkeit und das Hochgefühl und das Verliebtsein ein wenig und plötzlich entdecke ich Dinge, die mich zweifeln lassen. Er würde alles zu 100% mittragen, ist auch gerade ein guter Partner an meiner Seite, er ist lieb, kann wunderbar mit Kindern umgehen und es gibt wirklich absolut nichts, was ich schlechtes über ihn sagen kann. Aber er ist halt "lieb" und ich weiß nicht, ob er mich in meinem Leben genug fordern kann...mit intellektuellen Gesprächen und anderen Dingen, die ich von ihm lernen und an ihm wachsen kann. Ich war bisher immer der Kämpfer in meinem Leben und man muss mir schon die Stirn bieten können. Ich sagte das meiner Mutter und sie sagte "na und, wenn es nicht klappt und du merkst nach zwei Jahren dass es das nicht ist, dann trennst du dich eben. Wir schaffen das schon. Aber du kannst doch den Wurm da jetzt nicht mehr absaugen lassen" Ich bin selbst Scheidungskind und in dem Moment als sie das sagte, dachte ich, stimmt...wenn es nicht klappt dann klappt es nicht. Ich bekomme es.

Später abends kam mein Freund noch und wir saßen zu dritt da. Schauten nach Wickelkommoden im Internet, weil ich hier auch nur eine 3-Zimmer-Wohnung habe und ein Raum als Homeoffice dienen muss. Mein Freund war sehr verhalten, weil er sich mittlerweile mit dem Abbruch abgefunden hatte und auch schon seit 4 Wochen meine täglichen Umentscheidungen mit macht. Gestern war er auch noch sehr ruhig und allmählich realisiert er, dass ich es ernst meine, weil ich ihm sagte, dass es der Fortschritt des Kindes macht, dass ich es jetzt nicht mehr wegmachen lassen kann.

Was soll ich euch sagen? Vielleicht hat es die Tablette gemacht...jedenfalls ist es jetzt wieder so, dass ich denke, was mache ich da überhaupt. Jetzt kann ich es mir wieder immer weniger vorstellen und alle Ängste kriechen wieder hoch und...das Schlimmste...ich schaue ihn an und glaube, dass ich nicht mehr die Gefühle für ihn habe, die ich für ein gemeinsames Kind brauche.

Mache ich das jetzt, weil meine Mutter geweint hat und auf das Bild schaute und sagte "ich bin deine Oma" oder weil ich das wirklich will?

Zu allem Überfluss rief mich gerade die Firma von Mallorca an und interessiert sich sehr für mich...oh mein Gott...ich habe jetzt die Wahl...gehe ich Montag zur Tabletteneinnahme? Will ich diese Tortour für mich und das Kind? Lässt man es wegmachen, wenn man so hin und hergerissen ist? Oder soll ich jetzt einfach bis Montag Tavor nehmen, weil es mich stark und angstfrei macht? Und danach? Bricht meine Welt zusammen, weil ich aus der Nummer nicht mehr raus komme?

Eins ist ziemlich sicher: wenn ich es jetzt weg machen lasse...dieses...Geschenk...werde ich es nicht mehr in Angriff nehmen. Und dann bleibt es ein Leben ohne Kinder. Ich dachte, es wäre keine Grundsatzentscheidung, aber ganz ehrlich... wenn ich es jetzt mit 36 nicht bekomme, was soll der Unsinn? Will ich dann wirklich it 38 nochmal anfangen? Oder gar mit 40? Ich werde mich vermutlich nie festlegen...auf den einen Partner und erst recht nicht auf ein Kind. Jetzt ist es einfach passiert...nutzt man die Chance oder lässt man sie verstreichen?

Hope

Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Hope » 02:02:2017 20:06

Liebe Vintage,

ich musste wirklich schwer schlucken als ich deine Einträge gelesen habe. Das ist eine wahnsinnig schwere Situation für Dich und ich glaube niemand kann diese Entscheidung für Dich treffen. Es tut mir sehr leid, dass du gerade so eine schwere Zeit durchmachen musst!
Ich denke - das ist nur meine persönliche Meinung!- auch wie dein enger Freund, dass man die Entscheidung für oder gegen ein Kind nicht vom Partner abhängig machen sollte. Das Geschenk lebt in DIR und ist Teil von DIR, und Du bist absolut in der Lage für dein Baby zu sorgen da bin ich sicher. Und wenn es sein muss auch alleine. Erst recht wenn Du so eine tolle Mama an deiner Seite hast!
Ich möchte Dir gerne etwas ans Herz legen, darüber nach zu denken. Ich hoffe Du verkraftest es psychisch einmal die drei Szenarien durchzuspielen. Variante 1, du entscheidest dich gegen das Baby. Besteht die Möglichkeit dass du dich fragen wirst wie es ausgesehen hätte? Ob Mädchen oder Junge? Wie du es genannt hättest? Wie es wäre, wenn das Bündel in deinem Arm liegt? Es zum ersten Mal Mama gesagt hätte oder Dich umarmt? Variante 2, du entscheidest Dich dafür. Es kommt zur Welt, dein Baby. Du wirst Mama. Vielleicht merkst Du dass Mama sein was wunderbares ist, wenn auch so ganz anders als Du denkst, wie du dir dein Leben jetzt wünscht (frei und unabhängig). Vielleicht ist aber auch sogar ein unabhängiges Leben (ich verstehe darunter zB viel Reisen) auch MIT dem Kind möglich? Variante 3, du entscheidest Dich für das Kind. Es kommt zur Welt, dein Baby. Du merkst, Du schaffst es nicht. Du kannst einfach nicht. Egal, welche Hilfe dir zur Verfügung steht, du kannst wirklich nicht mehr. Es besteht die Möglichkeit, das Kind in eine Pflegefamilie zu geben. Du kannst Dein Kind immer mal wieder sehen, ein bisschen miterleben wie es zu einer eigenen Persönlichkeit heranwächst. Und vor allem weißt du, Dein Kind ist gut aufgehoben.

Wenn Du möchtest und es kannst, durch denke bitte diese Möglichkeiten. Dich von dem Kind zu trennen, diese Entscheidung kannst Du niemals rückgängig machen. Wenn du ihm aber das Leben schenkst, gibt es Mittel und Wege aus praktisch jeder Herausforderung.

Ich hoffe sehr, es ist klar geworden, dass das meine ganz persönlichen Ansichten sind. Ebenso wie die anderen das schon gesagt haben, kann ich dich auch nur sehr ermutigen eine längerfristige Unterstützung durch AD in Anspruch zu nehmen. Du musst Dich nicht quälen!

Ich wünsche Dir wirklich von Herzen alles alles Gute! Pass auf Dich auf!
Alles Liebe,
Hope

Vintage80
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Vintage80 » 03:02:2017 9:56

Hallo Hope,

och bin zunächst einmal sehr dankbar für eure liebevollen Beiträge. In diesen ganzen Brigitte-Foren wäre ich schon völlig zerrissen worden von Menschen ob meiner Gedanken.

Ich habe heute morgen mit der Psychotherapeutin telefoniert und werde mir gleich das AD abholen, womit wir jetzt die Therapie beginnen.

Ich habe noch eine Frage an dich/ euch. Ich entscheide mich gerade nur aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums dafür und deshalb, weil ich Sorge habe, eine Chance zu verpassen, die jedoch gerade keine Gefühle in mir auslöst. Erst recht nicht solche, die Freude auslösen. Die Ängste über mein kommendes Leben, darüber, was die Leute sagen, wenn ich jetzt sage, dass ich schwanger bin, wo doch alle wissen, dass ich vor einem halben Jahr erst meine Hochzeit abgesagt habe und die Angst vor den Gefühlsentwicklungen meinem Partner gegenüber, darüber, was die Familien sagen, wenn ich mich trennen würde ist einfach so groß, dass Freude hier kein Platz findet.

Kommt diese Freude? Hab ich eine Chance auf eine einigermaßen empfindsame Schwangerschaft mit diesem Medikament? Ich schreibe euch später, was es für eins ist...

Gott, ich bin so fertig und dieser Montag ist immer noch nicht verstrichen, wo ich es einfach beenden könnte...

Manchmal hab ich so einen Lebensunmut, dass ich denke, wenn ich nicht mehr da wäre, brauche ich auch nix mehr entscheiden...aber wer drüber redet macht es nicht...

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Marika
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Marika » 03:02:2017 12:08

Habe dir eine PN geschrieben
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
heute völlig beschwerdefrei mit 10 mg Cipralex

Hope

Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Hope » 03:02:2017 21:21

Liebe vintage,

schön von dir zu lesen!Musste gestern und heute immer wieder an dich denken und wie es dir geht.

Erstmal freue ich mich für dich dass Du dich für die AD entschieden hast. Ich bin mir sicher, dass wird dir innere Stabilität geben, damit wirst du diese schwierigen Lebensumstände besser meistern.

Du schreibst dass du Ängste hast, was die anderen sagen und wie sie reagieren werden. Ich kann verstehen, dass du Angst hast, das ist menschlich. Schließlich sind Menschen Beziehungswesen, und wenn wir uns nicht angenommen fühlen, tut es sehr weh. Ich kenne dieses Thema, ich nenne es in meinem Leben Menschenfurcht, sehr gut, was denken die anderen, die reden bestimmt über mich, mache ich es richtig in deren Augen, was kann ich tun, um ernst genommen und anerkannt zu werden usw. Es gab in meinem Leben jedoch irgendwann einen Punkt, an dem ich entschieden habe, diesen Gedanken nicht mehr Beachtung zu schenken als gesund ist. Ich habe den Entschluss gefasst, dass es MEIN Leben ist, dass ICH mich wohl fühlen muss, dass ICH die Entscheidungen treffe (dessen Konsequenzen ja auch ICH tragen muss, nicht die anderen). Ich kämpfe heute auch noch in einigen Situationen mit diesen zerstörerischen Gedanken, aber ich gebe dieses Freiheit nicht mehr her. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man es sich in vielen Fällen schlimmer ausmalt als es tatsächlich kommt (statt Unverständnis trifft man doch auf Akzeptanz). Und in den anderen Fällen trennt sich die Spreu vom Weizen, die Menschen auf die ich zählen kann kristallisieren sich in solchen Situationen heraus. Und um ehrlich zu sein, auf die anderen kann ich gut verzichten. Es fühlt sich wirklich richtig gut an, diese klitzekleinen Erfolge zu erleben, wenn man für das was man tut 100% einsteht, auch wenn andere nur den Kopf schütteln. Wenn ich in mein Herz schaue, weiß ich dann dass es dennoch richtig war und MIR gut tut. Und darauf kommt es schlussendlich an.

Du schreibst auch dass Du keine Freude für das Kind empfindest. Das ist in Deiner Situation wahrscheinlich normal, schätze ich. Unser Sohn war ein absolutes Wunschkind und wir haben uns riesig gefreut. Aber als er da war, hatte ich nichts von diesen Hochgefühlen. Rein gar nichts. Er war mir einfach fremd. Dazu hatte ich ein schlechtes Gewissen deswegen. Heute weiß ich, dass das keine Schande ist. Tatsächlich geht es vielen so, dass sie in diese Muttergefühle, diese unfassbar starke und alles überwindende Liebe, erst hineinwachsen müssen. Ich habe nicht eine enge Freundin, die beim ersten Kind mit Muttergefühlen und voller Freude und Liebe den Kreissaal verlässt, nicht eine! Ich habe mir deswegen viel zu lange Vorwürfe gemacht. Total unnötig. Ich will dir Mut machen, lass dich einfach darauf ein. Erwarte keine Gefühlsexplosionen. Wenn sie kommen, wunderbar, dann feiere sie! Wenn nicht, das macht nichts.
Heute übrigens kann ich mir ein Leben ohne unseren Sohn nicht vorstellen. Dass er da ist, spornt mich an, die beste Version von mir selbst zu sein, die nur möglich ist. Ich fühle mich so wohl in meiner Haut und meinem Leben wie vorher nie. Meine Liebe für ihn kann ich nicht in Worte fassen, sie sprengt meinen Verstand. Das sage ich noch nicht besonders lange, und er wird im Sommer schon 3! Wir mussten uns kennenlernen und den Weg zu einander finden, das brauchte seine Zeit. Das ist menschlich, nichts wofür man sich schämen sollte.
Ich kann dir wärmstens das Buch von Sylvia Börgens empfehlen "Das Kind ist da, das Glück lässt auf sich warten". Ich fand es sehr ehrlich, positiv, herzerwärmend und erleichternd.

Bitte denke daran, dass Du gerade in einer depressiven Episode steckst. Wenn das Thema nicht neu ist für Dich, weißt Du dass auf dein Empfinden gerade nicht wirklich immer Verlass ist. Lege deine Gefühle nicht auf die Goldwaage, sie sind wahrscheinlich gerade total durcheinander. Despression ist ein dunkler Schleier, der den Blick für alles, was vielleicht noch so schön sein mag, trübt. So habe ich es immer empfunden und kann es heute noch sehr gut nachempfinden. Darum, lass dich davon nicht in die Enge treiben. "Gefühle sind keine Tatsachen", einer meiner Lieblingssätze. Kennst Du die Bücher von Johnstone "Mein schwarzer Hund"? Auch sehr lesenswert. Er illustriert die Krankheit erstaunlich treffend, und gibt dem einen wunderbaren ehrlichen und echten, positiven Schluss.

Sprich bitte mit jemandem, der gut zuhört und dich ernst nimmt, über deine Ängste, deine Gedanken, deinen Lebensunmut. Sorge für dich! Wir hören hier gerne zu und helfen wie es nur geht, aber echte Menschen zum festhalten können wir nicht ersetzen.

Alles Liebe für Dich und lass von dir lesen!
Hope

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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von engelchen2012 » 03:02:2017 22:42

Hallo vintage!

Hope hat eigentlich schon alles gesagt. Ich möchte dir nur einfach noch mit auf den weg geben, dass die gefühle, die du jetzt vielleicht hast oder eben nicht hast, mit dem richtigen AD (und evtl einer therapie) wieder anders werden. Ich hab während der ppd sogar an eine trennung von meinem mann gedacht, weil ich auch für ihn keine gefühle mehr hatte. Geschweige denn für meine tochter... als es mir dann wieder besser ging, konnte ich das alles absolut nicht mehr nachvollziehen. Die entscheidung, ob beziehung oder nicht mehr, kannst du wirklich in einigen wochen auch noch treffen, vielleicht fühlst du dann auch wieder anders. Und wegen der schwangerschaft: entscheiden musst es natürlich du, aber es gibt tatsächlich für alles eine lösung. Meine mama war in meiner schwersten zeit auch meine wichtigste bezugsperson, sie hat unsere kleine auch während der 7 wochen, in denen ich stationär war (der schritt zurück ins leben für mich!!!), komplett zu sich genommen und ich konnte mich ganz auf das gesund werden konzentrieren. Es geht immer weiter, vorallem wenn man so eine tolle mama hat, die du scheinbar auch hast!!! Ich wünsche dir, dass du für dich die richtige entscheidung triffst!!

Melde dich bitte weiterhin hier, wenn irgendwas ist!! Du kommst aus diesem tief sicher wieder heraus!
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seit 16.02.2014 nur noch 100mg sertralin
Und seit Mitte April 2014 nur noch 50mg sertralin
Seit 12.06. ohne AD!

aktuell wieder schwanger, ET 03.04.2015 ;o)
Beginn 50mg sertralin am 14.08.2014, aktuell 100mg

Geburt 2. tochter am 13.03.15, weiterhin 100mg sertralin
Seit 11.03.2016 75mg sertralin
Seit 15.07.2016 50mg sertralin
Seit 08.10.2017 25mg sertralin

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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Vintage80 » 06:02:2017 0:10

Ich danke Euch sehr für Eure wertvollen und aufmunternden und offenen Worte.
Die Entscheidung ist getroffen - morgen wäre normalerweise der Termin, der alles beenden würde. Ich werde ihn nicht wahrnehmen, sondern dieses Wunder in mir behalten, sofern es noch bleiben möchte.
Ich habe mir am Freitag sofort das AD besorgt und es ist wie bei vielen auch Sertralin. Ich nehme seit Freitag 25 mg und soll nächste Woche auf 50 mg erhöhen. Ich habe jetzt bereits einige Leute informiert und mir springt eine solche Freude entgegen...ich kann noch nicht so richtig damit umgehen, was natürlich ein wenig für Verwirrung sorgt. Aber wenn ich es erkläre, scheint es ein wenig verständlicher zu sein. Von euren Erfahrungen des Zwiespalts zu lesen hilft mir, nicht zu glauben, dass ich völlig unnormal bin.

Nun, was soll ich sagen - jetzt google ich im Internet, ob AD und Schwangerschaft eigentlich gut sind. Und wie ihr euch vorstellen könnt, stehen da allerhand wilde Sachen (Erhöhung Autismusrisiko z. B.)...auch die Packungsbeilage vom Sertralin klingt jetzt nicht so beruhigend (es liegen noch keine hinreichenden Informationen vor..). Ich muss das AD im Moment nehmen, aber jetzt schlägt die Angst in eine weitere Richtung ein. Ich hätte Sorge, dass das Kind geistige Schäden davon trägt...

Es fühlt sich alles immer noch unwirklich an.

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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Marika » 06:02:2017 14:13

Hallo,

ich freue mich sehr, dass du eine für dich gute Entscheidung getroffen hast! :-)

Mit Sertralin bist du auf einer sehr sicheren Seite. Es ist das AD der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit. Viele hier haben es genommen und die Kinder sind gesund. Auch hier kann man sich informieren: www.embryotox.de

Es gibt einen "Schwangerschaftsthread" im Unterforum "Internes". Das ist sehr informativ zu lesen.

Du wirst dich bald besser fühlen, bestimmt. Eine Schwangerschaft ist auch für "gesunde" Mütter oft verwirrend am Anfang und die Freude muss sich einfach manchmal noch einstellen. Das ist völlig normal. Du siehst - ein Stück weit sind deine gemischen Gefühle total normal und verständlich.

Ich freue mich für dich!
Liebe Grüße von
Marika

Diagnose:
schwere PPD 2005
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Hope

Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Hope » 06:02:2017 20:55

Liebe vintage,

musste heute an dich denken und freue mich von Dir hier zu lesen! Es ist schön, dass du eine für dich gute Entscheidung getroffen hast! Ich freue mich für Dich und das Baby! Gib den Glauben nicht auf, alles wird gut! Für alle Schwierigkeiten gibt es eine Lösung und Du wirst es schaffen! Bald wird die Wirkung der AD erst so richtig einsetzen und dann kannst du auch sicher deine Gedanken und Gefühle besser ordnen. Bis dahin wünsche ich dir viel Kraft und ganz besonders Durchhaltevermögen. Lass Deine Mama für Dich sorgen, das macht sie sicher gerne! :-) Ich glaube auch deine Ängste wegen eventueller Nebenwirkungen der AD werden dann nicht mehr so erschlagend und monströs wirken. Zumal hier so viele Mütter gute Erfahrungen damit gemacht haben.
Meine Überzeugung ist, das wichtigste auch während einer Schwangerschaft ist, dass man auf sein Herz hört und seine Seele pflegt so gut es nur geht, Stress vermeiden, Auszeiten planen, sich verwöhnen lassen, Urlaub machen, was leckeres kochen, frische Luft und die Sonne genießen, sich Blumen kaufen (oder schenken lassen) und vor allem gnädig mit sich sein. Eine Schwangerschaft ist ein reines Wunderwerk, Hochleistungssport des Körpers sozusagen und du darfst es hautnah erleben, wie ein Mensch in dir heran wächst. Das ist was wunderbares. Konzentriere Dich auf die schönen Dinge!

Alles Liebe und lass weiterhin von Dir lesen, wenn Du es möchtest!
Hope

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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von engelchen2012 » 06:02:2017 22:06

Hallo vintage!

Ich habe selbst in der zweiten schwangerschaft sertralin genommen und hatte anfangs so meine bedenken, was mit dem baby sein könnte. Ich habe dann auf der homepage von embryotox einen fragebogen ausgefüllt und wurde innerhalb kürzester zeit angerufen. Der herr am telefon hat so toll mit mir gesprochen, hatte zeit und hat mich so sehr beruhigt, dass ich danach so sicher war, das richtige zu tun, das war echt toll!! Die leute dort haben so viele erfahrungen mit dem thema, ich kann sie dir nur wärmstens empfehlen!! Du wirst hoffentlich bald die wirkung von dem AD spüren und kannst dann deine schwangerschaft besser genießen. Melde dich immer, wenn dir danach ist!!

Lg
seit 25.12.2013 kein mirtazapin mehr!!
seit 16.02.2014 nur noch 100mg sertralin
Und seit Mitte April 2014 nur noch 50mg sertralin
Seit 12.06. ohne AD!

aktuell wieder schwanger, ET 03.04.2015 ;o)
Beginn 50mg sertralin am 14.08.2014, aktuell 100mg

Geburt 2. tochter am 13.03.15, weiterhin 100mg sertralin
Seit 11.03.2016 75mg sertralin
Seit 15.07.2016 50mg sertralin
Seit 08.10.2017 25mg sertralin

engelchen2012
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Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von engelchen2012 » 14:02:2017 22:09

Hallo vintage!

Wie geht es dir jetzt? Würde mich freuen, von dir zu hören! Lg
seit 25.12.2013 kein mirtazapin mehr!!
seit 16.02.2014 nur noch 100mg sertralin
Und seit Mitte April 2014 nur noch 50mg sertralin
Seit 12.06. ohne AD!

aktuell wieder schwanger, ET 03.04.2015 ;o)
Beginn 50mg sertralin am 14.08.2014, aktuell 100mg

Geburt 2. tochter am 13.03.15, weiterhin 100mg sertralin
Seit 11.03.2016 75mg sertralin
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Seit 08.10.2017 25mg sertralin

Hope

Re: Bitte um dringenden Austausch...

Beitrag von Hope » 15:02:2017 15:58

Da schließe ich mich an, wäre schön zu hören, wie es dir geht :-)

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