Ich kann nicht mehr

Austausch persönlicher Erfahrung mit der Depression/Psychose vor und nach der Geburt

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Anna81
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Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 22:04:2017 6:26

Hallo ihr Lieben!

Ich schon wieder! Sorry.

Erstmal vorne weg. Mir ging es zwei Wochen richtig gut am Stück. Ich war sogar mit meinem Mann im Kino und danach waren wir zusammen essen. Es war so herrlich!!!
Ich habe meine Angst überwunden, weil ich wusste, dass ich es kann! Mit meiner Tiefenatmung an der Hand habe ich mich stark gefühlt.
Nun habe ich seit Montag meine Mens und seit Dienstag Nachmittag massive Ängste. (Das mit der Verschlechterung nach Einsetzen der Mens war schon im letzten Zyklus so) Dann kommen jetzt wieder Schlafstörungen dazu, die ich zuletzt in der Schwangerschaftsdepression hatte. Also vor schon ganz langer Zeit... Ich friere, zittere und schwitze die ganze Nacht im Wechsel. Schlafe für eine halbe Stunde ein und schrecke dann wieder mit Herzrasen hoch.

Ich bin so stark am Zweifeln was hier los ist....
Am Dienstag wusste ich, ok, das sind die Hormone, das wird wieder besser. Von Mittwoch auf Donnerstag dann die erste Schlafstörung. Um drei in der Nacht habe ich dann 0,5mg Tavor genommen. Der Donnerstag ging dann trotzdem erstaunlich gut und ich habe die Nacht auf Freitag auch sehr gut geschlafen.
Nun kommt das Problem, mein Mann ist gestern mit unserer Tochter übers Wochenende verreist, kommt am Sonntag wieder. Ich bin mit unserm Sohn zu Hause geblieben. Mein Bruder ist zu Besuch um mich zu unterstützen. Seit Freitag früh weint mein inneres Kind weil es Angst hat verlassen zu werden. Es hat Angst allein zurück gelassen zu werden. Ich kann es gerade nur schwer trösten weil es mir selbst so bescheiden geht.
Freitag Abend (gestern) war ich dann erstaunlich ruhig. Ich habe auch überhaupt keine Angst, dass den beiden was passieren könnte oder so. Ich bin tieftraurig weil sie weg sind, weil ich hier allein gelassen wurde, trotz meines Zustandes. Dennoch konnte ich die letzte Nacht auch nicht/kaum schlafen. Die gleichen Muster wie zwei Nächte zuvor. Ich bin hin. Diese Nacht habe ich keine Tavor genommen, habe es so durchgestanden.

Ich möchte meinem Mann solche Dinge überhaupt nicht verwehren. Ich glaube er hat schon genug auszuhalten durch mich. Daher lasse ich ihn fahren. Aber ich bin eben überhaupt nicht relaxed, an sich erwarte ich das auch nicht. Aber dass es so schlecht ist, das hätte ich nicht vermutet und es macht auch ehrlich gesagt nicht so viel Mut bezüglich einer Wiederholung des Ganzen... Heute würde ich ihn am liebsten zurück holen. Aber ich versuche stark zu sein...

Ich weiß auch nicht, mein Darm spinnt auch seit Montag. Sicher auch angstbedingt. Ich tue so viel für meine Genesung, aber irgendwie gelingt es mir nicht gut.

Habt ihr ein paar Tipps oder auch nur hoffnungsvolle Worte für mich?

Danke und liebe Grüße
Viele Grüße von
Anna

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lotte
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von lotte » 22:04:2017 8:33

Hey Anna,

lass Dich erstmal feste drücken! Das "Hauptproblem" scheint die Abwesenheit Deines Mannes zu sein. Sicher hast Du diesen Termin ja schon eine Weile im Voraus gewusst, so dass Dein Körper sich quasi drauf eingestellt hat mit Symptomen und dann noch Deine Periode dazu.

Ich kann Dir das alles gut nachempfinden, weil das auch immer mein ärgstes Problem war: Mann weg und ich allein. Du hast das ja auch schon prima erkannt, mit Deinem inneren Kind. Nun ist es so, dass man durch solche Situationen mehr als einmal durch muss, damit Dein Hirn auch wirklich versteht, dass nix passiert und Dein Mann auch wiederkommt. Egal, wie es Dir jetzt geht, es wird nicht so bleiben und inmitten der Angst wird auch das eine oder andere positive Gefühl auftauchen. Versuche das festzuhalten. Denn "Dein Zustand" ist nicht lebensbedrohlich, dass ist ja alles "nur" in Deinem Kopf.

Schön, dass Dein Bruder da ist, ich hatte das anfangs auch, also mir Hilfe geholt, wenn ich allein war mit den Mädels, bis ich es dann eben selbst konnte.
Und das schaffst Du auch! Klingt immer so einfach und banal, aber versuche Dich abzulenken und sprich mit Deinem inneren Kind, dass DU ja da bist, um auf es aufzupassen, auch wenn Du gerade nicht so stark bist. Das macht nichts.

LGL
Ängste soll man nicht verdrängen. Man muß mit ihnen gedanklich so lange Schach spielen, bis man sie mattgesetzt hat.

(Robert Pfützner)

Anna81
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 22:04:2017 11:06

Danke Lotte! Vielen vielen Dank für deine Worte!

Obwohl ich kaum geschlafen habe, geht es mir verhältnismäßig gut. Ich ziehe mich nicht mehr so in mich zurück und bemitleide mich. Das ist anders geworden. Ich hebe den Kopf und gehe aufrecht weiter. Und ich werde heute mit meinem Sohn in die Kletterhalle gehen. Die Angst kommt dann halt mit, aber das ist mir Wurscht. Ich mache jetzt das Beste aus der Situation.

Weißt du, ich habe ja diesen sekundären Krankheitsgewinn aus der Depression, weshalb ich mich bisher auch immer nur so schwer bewegt habe und aus mir raus gekommen bin. Aber ich habe schon kleine Siege errungen. Die muss ich festhalten. Am besten aufschreiben oder wie kann ich die am besten in meinem Hirn verankern?

Ich danke dir und ich spreche immer wieder mit meiner Kleinen. Auch wenn sie mir noch nicht so richtig glauben will dass ich es ernst mit ihr meine. Eben wegen dieses Krankheitsgewinns....

Danke Lotte. Das hat so gut getan!

Liebe Grüße
ANNA
Viele Grüße von
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 22:04:2017 17:02

Ich habe es getan. Ich war mit meinem Sohn bouldern.
Wir waren in der Kletterhalle. Zum allerersten Mal. Und ich hatte die Idee. Ich habe es geplant. Ich habe mich erkundigt und den Rahmen geplant. Ich bin mit ihm hingegangen. Die Angst war am Anfang immens und ich habe mich gefragt wieso Ich mir das gerade auch noch antue. Aber dann habe ich mich selbst ermahnt, dass ich ja nicht mehr jammern wollte und wir sind losgeklettert.
Immer mal zwischen drin blitzte bei mir Freude und Stolz auf.
Mein Sohn hat auch einige Ängste überwinden können. Und sich was zugetraut. Ich habe ihm erklärt, je öfter er diese Stelle klettert, desto einfacher wird es ihm fallen und dann ist da keine Angst mehr. Da habe ich innerlich lächeln müssen, denn genauso ist es bei mir ja auch. Nur mit etwas größeren Aufgaben.
Und ich habe ihm gesagt, das er hinterher stolz sein wird es geschafft zu haben.

Nun sind wir wieder zu Hause und ich muss euch das unbedingt gleich schreiben. Ich bin total hinüber und müde und hoffe heute Abend schlafen zu können. Und wenn nicht, dann wird auch die Nacht vorbei gehen. Und ich habe ja auch Baldriankapseln und Schlaftee und zur Not Tavor.

Das Erlebnis schreibe ich heute Abend in mein Positivtagebuch.

Viele liebe Grüße
Anna
Viele Grüße von
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von lotte » 22:04:2017 18:36

Supi! Da musst Du doch glatt die Überschrift für Deinen Post hier in "Ich KANNS" ändern.

Genau so geht das. Angst mitnehmen statt zu Hause zu sitzen. Und erleben, dass sie nicht die ganze Zeit permanent gleichstark da sein kann. Das geht übrigens rein biolgisch nicht, sie muss irgendwann wieder abflauen. Das dauert zwar leider länger als das Auftauchen selbst (Reflexartig noch aus der Steinzeit, der Tiger steht vorm Zelt), aber nach einer gewissen Anspannung fährt das System dann doch auch wieder runter ;)

Und ja: Aufschreiben ist sehr nützlich! Da siehst Du es dann schwarz auf weiss.
Auch kleinere Dinge, die vielleicht unscheinbar erscheinen (Frisörbesuch alleine, 2 Stunden da sitzen und NICHT fliehen können) gehören in ein Positiv-Tagebuch.

Weiter so und Dein Plan für die Nacht hört sich auch super an!

LGL
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 24:04:2017 10:31

Hallo Ihr Lieben,

Nachdem der Samstag einen Lichtblick mit der Kletterhalle hatte, konnte ich super einschlafen und auch durchschlafen. Der Sonntag startete dann auch recht gut. Allerdings regten sich dann bald so Gefühle, ob ich denn meinem Mann offen gegenübertreten kann oder ihm Vorwürfe mache weil er mich im Stich gelassen hat. Mein innere Kind Thema eben. Dann habe ich erstmal für mich in einer Meditation geklärt ob es wirklich so ist, dass ich als Erwachsene mich im Stich gefühlt habe. Das ist definitiv nicht so. Daher habe ich weiterhin meine Kleine beruhigt und mit ihr geredet, dass mein Mann uns nicht im Stich lässt und auch ganz sicher wieder kommt. Dann wurde sie in ihrer Art verschüchtert. Wie ein Kind, dass man erst hinter dem Bein seiner Mutter vorlocken muss um es zu gewinnen. Sie wusste nicht wie sie meinem Mann gegebenübertreten soll. Und da war das Thema klar. Also war es doch nicht wirklich mein Erwachsenenthema sondern lag wieder einmal in meiner Kindheit begründet. Aber als ich das wusste, konnte ich ja wieder aktiv werden und mit meiner Kleinen reden...

Nun ja, ab da lief der Tag dennoch nicht so easy. Ich war sehr erschöpft, kein Wunder wenn man bedenkt was ich am Tag davor da eigentlich geleistet habe! Dann habe ich das Mittagessen nicht vertragen. Gleich danach bin ich auf Toilette gerannt und hatte Wasserstuhl. Da ich ja auch noch immer mit meinem Darm zu tun habe, dieser aber auch in den letzten zwei Wochen schon viel besser war, hat mich das sehr verunsichert und direkt wieder Angst eingejagt. Denn der Teufelskreis zwischen Serotoninproduktion im Darm (die ja bei einem entzündeten Darm schon schlechter ist) und zusätzlichem Serotoninverbrauch für die Heilung des Darms kreist dann sofort in meinem Kopf... Mir ist aber auch bewusst, dass die Angst genauso den Darm beeinflusst wie auch umgekehrt. Ich habe hier übrigens neulich bei Arte eine tolle Reportage zu Depressionen und den Einfluss des Darmgehirns gesehen! (Schaut mal in der Mediathek nach wen es interessiert)

Ich wollte aber auch hier danach nicht rumsitzen und in Grübelei verfallen und so bin ich mit meinem Sohn ins Schwimmbad gefahren.
Man muss wissen, dass die Schwimmhalle hier eine Wettkampfhalle ist und es existiert neben dem 50m Becken noch eine Rutsche und zwei Becken für kleinere Kinder. Ich hatte mir zwar überlegt, dass die Idee an sich schön ist dort hin zu fahren, weil ich gerne schwimmen gehe, Aber ich mag die Schwimmhalle nicht. Die Planschbecken sind immer heillos überfüllt und das Schwimmerbecken ist halt auf Wettkampftemperatur... Zudem habe ich wahrscheinlich auch noch ein Problem mit den Energien dort. Dieser Leistungsdruck dort, ich kann ihn förmlich spüren...
Nun ja. Es ging mir nicht so doll. Ich habe düstere Gedanken gehabt. Habe immer wieder versucht diese umzudrehen. Dann war es für 10 Minuten richtig gut, wie aus heiterem Himmel. Das ist mein Lichtblick an dieser Aktion gewesen...
Und dann wurde es wieder blöd. Und dann fing mein Sohn auch noch an, an mir zu kleben und zu sagen: "Meine Mama, ich habe dich so lieb, geh nicht weg." Puhh, hat mich das getriggert. Hat er meine düsteren Gedanken erraten. Ich habe mich dennoch versucht zu geben wie immer...

Abends kam mein Mann wieder. Er hat mir zutiefst dafür gedankt, dass ich ihm dieses Wochenende ermöglicht habe... Und nachdem wir eine Weile geredet haben und er mir gesagt hat, wie stolz er auf mich war als er das Bild aus der Kletterhalle bekommen hat, hat er mir noch gesagt, dass ich so ein toller Mensch bin, der es nicht verdient hat, dass man ihn verlässt. Dessen soll ich mir immer gewiss sein. Puuh. Da liefen die Tränen. Denn ich kann es noch nicht ebenso fühlen.

Die Nacht konnte ich dann nicht schlafen weil ich mich weiter so über die negativen Gedanken während des Nachmittags geärgert habe. Musste wieder eine Tavor nehmen. Das piept mich an.

Jetzt gehe ich gleich zu meinem Doc. Ich bin auf dem richtigen Weg, das spüre ich! Früher wäre ich nicht in der Lage gewesen trotz dieser ganzen Symptome solche Dinge zu machen. ich lass mich nicht mehr so unterkriegen. Aber ich brauche doch noch etwas mehr Hilfe medikamentös. Ich möchte weiter machen und das ist für mich das Wichtigste!

Mal schauen was er sagt und was gibt zum Schlafen. Das ist im Moment meine größte Angst!

Ich melde mich nachher noch mal!

Liebe Grüße
Anna
Viele Grüße von
Anna

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 24:04:2017 11:44

So, ich bin wieder zurück vom Doc. Ich bekomme jetzt erstmal Zolpidem zum Einschlafen abends. Das versuchen wir jetzt eine Woche bis sich die Wogen geglättet haben. Wenn das alles nichts hilft, dann erhöhen wir das Escitalopram auf bis zu 30mg und er würde mir dann noch Doxepin zum Angst lösen geben. Er hat auf jeden Fall noch einige Möglichkeiten sagt er und wir schaffen das zusammen. Vor allem war auch er stolz, dass ich mich so verändert habe und die Dinge trotz der Angst anpacke...

Und er hat etwas von einem neuen Medikament erzählt, dass erst seit einem halben Jahr auf dem Markt ist. Eine Mischung aus SSRI und SNRI. Er hat damit schon gute Erfolge erzielt. Ich weiß nur den Namen nicht mehr. Hat da von euch jemand die Ahnung wie das heißen könnte... (Irgendwas mit einem x in der Mitte des Namens).

So, ich bin dann mal weg.
LG
Anna
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Filomena
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Filomena » 25:04:2017 9:47

Liebe Anna,

habe den Blog verfolgt und bewundere dich und deinen Mut!
Du hast es gerade echt schwierig, aber du gehst einen Weg, und das ist das Wichtigste. Niemals aufgeben :-)
Drücke dir die Daumen, dass die neuen Medis erst mal helfen.
Ich nehme gegen Unruhe und Schlafstörungen Opipramol, das ist aber nicht neu. Auch eine Mischung aus AD und beruhigend, macht aber im Gegensatz zu Tavor (Lorazepam) und solchen sog. "Tranquillizern" nicht abhängig.

Alles Gute weiterhin!!
LG

Filomena
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Anna81
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Anna81 » 25:04:2017 13:15

Hallo Filomena,

ich danke dir für deine Antwort und deine so aufmunternden Worte!
Und auch ich habe deine letzte Zeit verfolgt und ich bin beeindruckt wie du deine Situation meisterst!
Das was du gerade erlebst wäre jetzt wahrscheinlich mein Untergang, deshalb versuche ich solche Gedanken schnell zu verscheuchen.
Aber ich finde, Du machst das so prima!

Ich habe letzte Nacht ohne das Zolpidem schlafen können und ich bin auch recht früh am Abend eingeschlafen.
Vorher habe ich noch Musik gehört, das habe ich schon ewig nicht mehr getan und ich bin mit meinen Kopfhörern auf dem Kopf durch die Wohnung getanzt. Abends geht es mir eben meistens richtig gut.

Du nimmst ja Opipramol für die Zwecke Unruhe und Schlafstörungen. Soweit ich mich erinnere nimmst du doch auch noch Escitalopram, oder?
Wie ist das dann mit dem Opipramol? Nimmst du das nach Bedarf oder zusätzlich über eine gewisse Zeit?

Seit Sonntag Abend habe ich auch noch eine dicke Erkältung. Das schwächt mich gerade noch zusätzlich und verbessert mein Empfinden gerade nicht so sehr! Aber auch da werde ich durchkommen!

Liebe Grüße
Anna

PS: Was macht ihr gegen ständig eiskalte Hände und Füße?
Viele Grüße von
Anna

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Filomena » 26:04:2017 10:10

ich antworte dir in einer persönlichen Nachricht...;-)
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