Tagebuch schreiben als Therapie?

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katl0607
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Tagebuch schreiben als Therapie?

Beitrag von katl0607 » 02:05:2016 23:02

Kennt ihr das auch?
Immer wieder überkommt mich ein Gefühl , dass ich mein Leben mit all den positiven und auch negativen Phasen niederschreiben will. Ich habe das Gefühl, dass es für mich wahnsinnig befreiend wäre. Ich würde gerne meine Gedanken nieder schreiben. Jedesmal wenn ich vor einem leeren, neuen und natürlich schönem Buch sitze, fällt mir nicht viel ein was ich schreiben könnte.
In meiner Teenagerzeit schrieb ich jeden Tag in mein Tagebuch. .. seitenweise schrieb ich alles nieder was mir im Kopf rum ging.
Ich weiss noch ganz genau, dass mir das sehr gut tat.
Ich reflektierte mich und meine Umwelt. Dadurch konnte ich vieles besser verarbeiten und mit mir vereinbaren.

Könnt ihr mir Tips geben, wie ich wieder ins Tagebuch schreiben rein komme. Irgendwie finde ich keinen Zugang zu mir.

Danke schon mal
1. Kind geboren 7/14
Ab der Geburt schleichend Ängste und Panikattacken.
September 2015 psychosomatische Tagesklinik für 7 wochen
Diagnosen: Panikstörung, depressive Episode
sertralin 100 mg
Quetiapin 75 mg
Promethazin Trpf

lenismama
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Re: Tagebuch schreiben als Therapie?

Beitrag von lenismama » 15:05:2016 17:57

Hallo Kathi,
also ich finde die Idee Tagebuch zu schreiben super und habe mir sowas für mich selbst auch schon überlegt. Früher als Teenager habe ich auch alles aufgeschrieben und ich bilde mir ein, es hat mir oft bei Liebeskummer und sowas weiter geholfen.
Bestimmt hilft es einen , wenn man mal all den Murks von der Seele schreiben kann. Ich rede zum Beispiel auch nicht mehr mit meinem Mann über meine Sachen weil er mich nicht versteht.
Wie du beginnen kannst? Also ich würde ersteinmal beschreiben wie es dir geht, wie es jetzt alles so weit gekommen ist. Und ich denke dann läuft es irgendwie von ganz alleine.
Vielleicht kannst du dir Motivationsseiten machen. Ich leide ja unter Zwangsgedanken und würde auch Infoseiten über meine Krankheit machen. Und Wutseiten.
Lg Jessica

Erdbeere

Re: Tagebuch schreiben als Therapie?

Beitrag von Erdbeere » 20:07:2016 8:40

Hallo,

hast du mit dem Tagebuchschreiben angefangen?
Ich hatte auch eins als es mir so richtig schlecht ging und es hat mir gut getan meine Gefühle aufzuschreiben. Ich habe mir auch immer mal wieder selbst Mut gemacht und habe aufgeschrieben, was ich alles Schönes in meinem Leben habe (und das ist gar nicht so wenig). Außerdem noch Sprüche und Zitate, die ich schön fand und die mich aufgebaut haben.

Und dann ist da noch mein Motivationsbuch. Da rein kommen Sprüche, Zitate, Bilder... alles Positive zum Mutmachen und nicht aufgeben.

Liebe Grüße und alles Gute von der Erdbeere

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